Durch Unterstützung bei der Digitalisierung, Zollprozessoptimierung und dem Risikomanagement hilft KGH Kunden, den CO2-Ausstoß an den Grenzen sowohl in Schwellen- als auch in Industrieländern zu reduzieren.

Im Jahr 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals SDGs) einstimmig angenommen. Ziel ist es, alle Länder und Interessengruppen zu mobilisieren, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, alle Formen der Armut zu beenden, Ungleichheiten zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen, ohne dass jemand ausgeschlossen wird. Die KGH bekennt sich uneingeschränkt zu den SDGs, dem WTO-Handelserleichterungsabkommen und dem Pariser Klimaabkommen.

Der internationale Handel wurde von den Vereinten Nationen als Motor für integratives Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung und als wichtiges Mittel zur Erreichung der SDGs anerkannt. Handelserleichterungen können die Kosten senken, die Chancen für kleine und mittlere Unternehmen erhöhen und Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Innovation und Wachstum fördern. Vor diesem Hintergrund spielt das Abkommen für Handelserleichterungen der WTO auch eine Schlüsselrolle, indem es schnellere, einfachere und kostengünstigere grenzüberschreitende Handelsströme für handelsorientiertes Wachstum und integrative nachhaltige Entwicklung fördert.

Die KGH leistet in mehrfacher Hinsicht einen Beitrag zu dieser wichtigen Agenda

Ein Schwerpunkt des KGH-Nachhaltigkeitsprogramms liegt auf nachhaltigen Zollprozessen zur Reduzierung der CO2-Emissionen an den Grenzen – sowohl in Schwellenländern als auch in Industrieländern.

„Wir arbeiten eng mit der Weltbank zusammen, um den Schwellenländern zu helfen, ihre Engpässe bei der Rationalisierung des Grenzmanagements besser zu verstehen, indem wir Time Release-Studien durchführen“, sagt Patrik Heinesson, Executive Director, Global Consulting, bei KGH. „Wir unterstützen verschiedene Länder durch neueste Techniken auch bei der Implementierung von nachhaltigen und skalierbaren Zoll- und Grenzmanagementprozessen.“

KGH-Projekte umfassen die Umsetzung von:

  • Effizientem und effektivem Risikomanagement, das ein Rückgrat des modernen Grenzmanagements darstellt und die Inspektionsintervalle senkt.
  • Audits nach Abschluß von Verzollungsprozessen als Teil der umfassenderen Entwicklung der Verlagerung der Zollaktivitäten von den traditionellen Grenzkontrollen in ein Nachprüfungsumfeld, das in einen umfassenderen Handelserleichterungskontext eingebettet ist.
  • Trusted Trader- oder Authorized Economic Operator-Programmes (Programme für zugelassene Wirtschaftsbeteiligte)- Schaffung einer „Green Lane“ an der Grenze für Unternehmen mit Zulassungsstatus.
  • Nationalen und digitalen „Single Window“-Lösungen – Hin zu papierlosem Handel und Schaffung einer zentralen Zollabwicklung für Händler/Unternehmen, um ihre Importe / Exporte zu verwalten, statt in jedem Land zu einer anderen Zollbehörde zu müssen, Zeit zu verschwenden und im Verkehr festzustecken.

„Wir unterstützen Unternehmen bei der Optimierung ihrer grenzüberschreitenden Abläufe mit digitalen Zollprozessen und Trusted-Trader-Programmen, die die Flexibilität und Komplexität der realen Welt bewältigen und sicherstellen, dass der internationale Handel das Geschäftswachstum fördert“, sagt Patrik Heinesson.

All dies trägt zu weniger Papierverschwendung, weniger Wartezeiten an den Grenzen durch umweltverschmutzende Lastwagen und damit zu einer geringeren Umweltbelastung bei.

Die KGH ist auch in Zukunft ein stolzer Partner für die Umsetzung der SDGs, des WTO-Handelserleichterungsabkommens und des Pariser Klimaabkommens.

„Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit Unternehmen und Regierungen in unserer wichtigen Bestrebung, den internationalen Handel für nachhaltiges Wachstum zu unterstützen “, schließt Patrik Heinesson.

 


Nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum und anständige Arbeit:

Wenn es einfacher ist Handel zu treiben, wird es auch mehr Handel geben. Dies fördert langfristige Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen und kann Ungleichheit und Armut verringern. Zoll- und Steuereinnahmen an den Grenzen sind für viele Länder eine wichtige Einnahmequelle. Durch Investitionen in moderne, vereinfachte Abläufe können Regierungen die Betriebskosten senken und effizienter werden, während sie durch mehr Handel und Wirtschaftswachstum höhere Einnahmen erzielen.

 

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen:

ThDas Handelserleichterungsabkommen der WTO, der papierlose Handel und der Aufbau von mehr Zollkompetenz, teilweise über unsere Trade & Customs Academy, werden die Transparenz und Integrität der Prozesse im Bereich des grenzüberschreitenden Handels stärken.

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