RHI Magnesita

Als Single Point of Contact sichert KGH zuverlässig mit standardisierten Prozessen eine gute Kontrolle über die zollrelevanten Abläufe. Angestrebte Risikominimierung ist somit gewährleistet.

Roland Truntschnig

Customs Manager,

RHI Magnesita

Single Point of Contact reduziert Risiken in der Importabwicklung

RHI Magnesita ist der Weltmarktführer bei hochwertigen Feuerfestprodukten, -systemen und – serviceleistungen, die für industrielle Hochtemperaturprozesse über 1.200 °C unverzichtbar sind. Sie kommen unter anderem in der Stahl-, Zement-, Nichteisenmetalle- und Glasindustrie zum Einsatz. Durch die vertikal integrierte Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Feuerfestprodukt und den leistungsorientierten Gesamtlösungen bedient RHI Magnesita Kunden in nahezu allen Ländern weltweit. Mit über 14.000 Mitarbeitern in 35 Produktionswerken sowie mehr als 70 Vertriebsstandorten weist das Unternehmen eine hohe geografische Vielfalt auf. Die Aktie des Unternehmens notiert mit einem Premium-Listing an der Londoner Börse (Symbol: RHIM) und gehört dem FTSE 250 Index an.

Die Herausforderung

Die RHI Magnesita arbeitet in der EU im steuerlichen Modell des Reihengeschäftes. Dies bedingt, dass die Ware immer im jenen Mitgliedsstaat verzollt werden muss, in dem der Kunde ansässig ist. Dies wurde bei RHI Magnesita vor der Zusammenarbeit mit KGH durch eine Vielzahl von Spediteuren und Brokern gelöst. Dadurch hatte man die Zollprozesse u.a. was die Tarifierung der Waren betraf nicht immer unter Kontrolle, was ein hohes Fehlerrisiko barg. Deshalb wollte man die Importabwicklung im Unternehmen umstellen, um Prozesse zu standardisieren. Damit sollte sichergestellt werden, dass alle zollrelevanten Aspekte immer korrekt umgesetzt werden. Ein weiterer Wunsch war, nur noch einen Ansprechpartner für die Abwicklung in verschiedenen Ländern zu haben.

Die Lösung von KGH

RHI Magnesita kauft FCA/FOB von den Produzenten und verkauft DDP an die Endempfänger in der EU. Als Einführer tritt immer die RHI Magnestia, Wien mit der jeweiligen USt-Id-Nummer oder deren Tochterunternehmen auf. Um eine korrekte und schnelle Abfertigung auf RHI Magnesita Österreich zu gewährleisten, wurden sowohl die eigenen Standorte von KGH in den betreffenden Ländern einbezogen als auch das Partnernetzwerk der KGH. Je nach Land gibt es angepasste Spezialabläufe. KGH kümmert sich als Single Point of Contact mit festem Ansprechpartner für RHI Magnesita darum, alle für die Verzollung relevanten Informationen einzuholen, fasst diese in einem Akt zusammen, avisiert die jeweilige Station und liefert nach Ankunft der Ware die benötigten Vorpapiere. Am Ende wird die Freigabe von den Stationen an KGH übermittelt und alle Beteiligten werden von KGH über die erfolgte Verzollung informiert.

RHI Magnesita

BRANCHE
Feuerfestprodukte

UMSATZ (2018)
3.081m €

KGH DIENSTLEISTUNGEN
VERZOLLUNGEN
DOKUMENTENHANDLING
ZOLLBERATUNG
SINGLE POINT OF CONTACT

Ergebnis

Als wichtigsten Vorteil sieht RHI Magnesita die Risikominimierung im Hinblick auf Steuer- und Zollrisiko. Man hat jetzt durch die enge Zusammenarbeit mit KGH und den erarbeiteten standardisierten Prozessen ausreichend Kontrolle über die zollrelevanten Abläufe. Das Fehlerrisiko ist somit deutlich geringer geworden im Vergleich zu vorher, als man mit vielen verschiedenen Partnern gearbeitet hat.

Die Sicherheit, dass die zuverlässigen, erfahrenen Deklaranten von KGH genau wissen, was zu tun ist, gibt RHI Magnesita ein gutes Gefühl.

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