KGH spielt im internationalen Handel eine wichtige Rolle, und wir sind fest entschlossen, weiterhin für nachhaltiges Wachstum zu sorgen – für unsere Interessengruppen, für uns selbst und für die Gesellschaft, deren Teil wir sind. Im Folgenden erfahren Sie Näheres über das Nachhaltigkeitsprogramm von KGH. In dem Programm sind unsere Schwerpunktbereiche ebenso formuliert wie die Nachhaltigkeitsziele, für die wir uns einsetzen, und die Art, wie wir diese Ziele erreichen möchten.

Handel ist für nachhaltiges Wachstum notwendig

Wirtschaftliches Wachstum auf der Grundlage eines verstärkten internationalen Handels ist eine Voraussetzung für viele der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Handelserleichterungen zu schaffen, ist auch die Mission von KGH. Das ist seit 50 Jahren unser Vermächtnis, und es bleibt unsere Antriebskraft für die Zukunft. Die Lösungen, die wir bieten, fördern das Wachstum unserer Kunden auf verantwortungsvolle, nachhaltige Weise, indem wir sie beim Eintritt in neue Märkte und bei der Verbesserung ihrer Ergebnisse in bestehenden Märkten unterstützen. Und so wachsen auch wir, ebenso wie unsere Fähigkeit, unsere Dienstleistungen stetig zu verbessern und für ein nachhaltiges Wachstum zusammenzuarbeiten.

Ein sich selbst verstärkender Kreislauf

Wir bei KGH glauben an die Verantwortung eines Jeden, zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen. In der Welt des internationalen Handels hat KGH von jeher die Wirtschaftsbeteiligten im Außenhandel unterstützt, und weiß aus Erfahrung, wie sich Ideen, Engagement und Handlungen über einen Dominoeffekt verbreiten können. Deshalb geht jede Handlung stets von Individuen aus. Doch Engagement schafft auch einen Kreislauf, bei dem gesellschaftlicher Wandel wiederum individuelles Engagement hervorruft. In diesem Sinne betrachten wir die Nachhaltigkeit als einen sich selbst verstärkenden Kreislauf, der uns voranbringt.

Wir tragen durch sechs Schwerpunktbereiche zu den UN-Zielen bei

Beim Thema Nachhaltigkeit hat sich KGH in sechs Schwerpunktbereichen feste Ziele gesetzt. Diese sind wiederum in externes und internes Bestreben unterteilt.

 

EXTERNE BESTREBUNGEN

Nachhaltige Zollabläufe

Effiziente, nachhaltige und skalierbare Zollabläufe schaffen, um zu gewährleisten, dass der internationale Handel das Wirtschaftswachstum fördert.

Unsere Zollabläufe automatisieren
Die verstärkte Entwicklung der digitalen Automation betrifft uns alle. Im Bereich Zolldienstleistungen hilft uns die digitale Automation, voll skalierbare Zollabläufe zu schaffen, die zur Reduzierung des Papiermülls und der Vorlaufzeiten beitragen. Sie erlaubt unseren Zollexperten auch, mehr Zeit dafür aufzuwenden, die Zollabläufe kontinuierlich zu verbessern, um sicherzustellen, dass der internationale Handel auch weiterhin das Wirtschaftswachstum fördern kann.

Die Zollabläufe unserer Kunden digitalisieren
Alle unsere Bemühungen im Bereich Software zielen darauf ab, mithilfe effizienter, skalierbarer und digitaler Zollabläufe den Handel zu erleichtern. Wir sind zuversichtlich, dieses Ziel mit unserer demnächst erscheinenden CTDS-Suite zu erreichen. Da der Handel auf Angebot und Nachfrage beruht, schwanken die Warenmengen und ändern sich die Routen. Dem möchten wir mit digitalen Zollabläufen begegnen, die der Flexibilität und Komplexität der Wirklichkeit gerecht werden und zugleich helfen, Papiermüll zu vermeiden und die Vorlaufzeiten zu reduzieren.

Den Regierungen die Anliegen der Wirtschaft nahebringen
Regierungen gehören zu unseren wichtigsten Stakeholdern – als Partner, Überwacher und Kunden. Sie sind zugleich Foren, in die wir die Stimme des Handels und der Unternehmen einbringen möchten, die mit den internationalen Lieferketten befasst sind. Der internationale Handel und die Zoll-Compliance werden zunehmend komplexer. Dem wollen wir mit praxisnahen Ansätzen begegnen und den Unternehmen effiziente, skalierbare und nachhaltige Abläufe bieten.

Handelshemmnisse abbauen

Wir wollen die Regierungen dabei unterstützen, Systeme und Programme zu implementieren, die den Außenhandel erleichtern, und zugleich dem privaten Sektor helfen, diese für einen erfolgreichen Handel zu nutzen.

AEO- und Trusted-Trader-Programme fördern
Die von der Welthandelsorganisation (WTO) und der Weltzollorganisation (WZO) initiierte Partnerschaft zwischen Zoll und Unternehmen, die sich in den Programmen Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) oder Trusted Trader manifestieren, sind für die internationale Prozessstandardisierung, Erleichterungen und Sicherheitsbelange im Zollbereich von zentraler Bedeutung. KGH ist weltweit führend bei der Implementierung von AEO-Programmen und Modellen zur gegenseitigen Anerkennung von Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten auf Regierungsebene. So haben wir u. a. in Australien, Brasilien, der EU, Island, der Mitteleuropäischen Freihandelszone (CEFTA), Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erfolgreiche Implementierungen begleitet. Außerdem unterstützen wir den privaten Sektor dabei, den AEO-Status zu erreichen, zu erhalten und zu nutzen. Standardisierung ist eines der Hauptinstrumente zur Erleichterung des Handels und zum Abbau von Handelshemmnissen.

Grenzen weltweit optimieren
Ausgehend von den Standards der WZO und UN helfen unsere Expertenteams Regierungen weltweit dabei, ihre Prozesse und Technologie für den Grenzverkehr zu optimieren. Wir beteiligen uns zusammen mit Regierungen auch an BPR- und anderen Technologieprojekten zur vollen Digitalisierung des Grenzverkehrs und zur weiteren Optimierung der Bearbeitungszeiten durch die Einführung von Single Window, One-Stop-Shop und fortschrittlichen Lösungen im Bereich Risikomanagement. Optimierte Grenzen bringen nicht nur bessere Warenflüsse und höhere Exportkapazitäten der Länder, sie reduzieren auch Warteschlangen und -zeiten beim Grenzübertritt, was wiederum für eine Verringerung des Mülls und der CO2 -Emissionen sorgt. Unsere Zollakademie bringt Lieferkettenprofis aus aller Welt in einem Mix aus digitalen Schulungen und Präsenzunterricht den nachhaltigen Grenzverkehr nahe.

Kooperation

Durch enge Zusammenarbeit mit Behörden und Unternehmen
zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen.

Unternehmen bei tariffreien Importen aus APS-Ländern unterstützen
Das Allgemeine Präferenzsystem (APS) erlaubt es Entwicklungsländern, weniger oder keine Zölle auf Exporte in die EU zu zahlen. Dadurch wird diesen Ländern der Zugang zu den EU-Märkten erleichtert und ihr Wirtschaftswachstum durch verbesserten Handel unterstützt. Da dies ganz im Sinne unserer Überzeugungen ist, setzen wir uns dafür ein, dass unsere Kunden APS-Lösungen nutzen und anfangen, aus Entwicklungsländern zu importieren, um die Handelspartnerschaften auszubauen und das Wirtschaftswachstum dort zu steigern, wo es am dringendsten nötig ist.

Nachhaltigkeitsnetzwerk mit Zolldienstleistern aufrechterhalten
Um unsere Dienste überall in Europa anbieten zu können, haben wir ein umfangreiches Netzwerk von Zolldienstleistern aufgebaut. Dieses Netzwerk ist ein ständiges Forum, das der Frage nachgeht, wie wir als Zolldienstleister zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können.

Unser Know-how in Netzwerken mit gemeinsamen Werten ausbauen und weitergeben
Als Spezialisten für internationale Zollgesetze und deren Handhabung bringen wir uns aktiv in eine ganze Reihe von Interessen- und Kompetenznetzwerken ein, um dort das Know-how zu steigern und zu helfen, den internationalen Handel weiterzuentwickeln. Beispiele für solche Netzwerke sind der Europäische Verband für Spedition, Transport, Logistik und Zolldienstleistung, die Handelskontaktgruppe der Europäischen Kommission, verschiedene Handelskammern ebenso wie zahlreiche andere nationale und internationale Foren, Komitees und Projekte. Wir sind der Überzeugung, dass diese Netzwerke eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Wachstum darstellen.

 

 

INTERNE BESTREBUNGEN

Engagement

Zu mehr Wohlergehen beitragen, indem Mitarbeiter dazu angehalten werden, sich für Nachhaltigkeit und die Entwicklung neuer Initiativen zu engagieren.

Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen durch die KGH Sustainability Foundation
Mit der Gründung einer Stiftung, der KGH Sustainability Foundation, haben wir alle Nachhaltigkeitsinitiativen innerhalb der KGH Group gebündelt. Für die Stiftung arbeiten Freiwillige aus verschiedenen Ländern, die unterschiedliche Initiativen leiten und koordinieren, darunter Spenden oder der freie Zugang zu Zollberatungen und -abwicklung für unsere Wohltätigkeitspartner wie Save the Children und das Rote Kreuz.

Mitarbeiter-Engagement
Unsere Mitarbeiter sind für die KGH Group unser höchstes Gut. Indem wir sie schulen und ermutigen, sich für Nachhaltigkeitsprojekte einzusetzen, schaffen wir Engagement auf einer viel breiteren Ebene. Die Schulungen können unterschiedliche Themen betreffen, etwa der Kampf gegen Bestechung und Korruption bis hin zu Geschäftsethik. Das Engagement der Mitarbeiter wird durch die Einrichtung besonderer Briefkästen und durch unser Intranet „the Zone“ erleichtert.

Mitarbeiter-Arbeitsplatz

Die Schaffung und Erhaltung einer inklusiven und attraktiven Kultur am Arbeitsplatz, die Nachhaltigkeit für das Unternehmen und für die Zukunft gewährleistet.

Einsatz für Gleichberechtigung
Es ist unsere grundlegende Überzeugung, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich, fair und respektvoll behandelt werden sollten – ungeachtet ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Religion, ethischen Herkunft, ihres kulturellen und sozialen Hintergrunds, ihres Geburtsortes sowie unabhängig von Behinderungen, Geschlechtsidentität und geschlechtlichem Ausdruck, sexueller Orientierung, politischer Weltanschauung und Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft.

Einsatz für Vielfalt
Ein wahrhaft internationales Unternehmen hat eine inklusive Denkweise und bejaht Vielfalt. Dementsprechend wollen wir das gesamte Wissen und die Vielfalt an Erfahrungen nutzen, die in unserem Unternehmen zur Verfügung stehen.

Ein positives Arbeitsumfeld schaffen
Bei KGH zu arbeiten heißt, in einem internationalen Umfeld mit passionierten und hochkompetenten Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten. Wir streben danach, durch ein positives Arbeitsumfeld Talent anzuziehen und für uns zu gewinnen, weiterzuentwickeln, zu engagieren und zu halten. Dabei ist es gleichermaßen wichtig, gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Arbeitsumfeld zu bieten (#greatjobsforgreatpeople) und eine sinnvolle Balance zwischen Arbeits- und Privatleben zu unterstützen.

Umweltfreundlicher Betrieb

Bei all unseren unternehmerischen Entscheidungen gehört die Berücksichtigung der Umweltauswirkungen für uns zu den wichtigsten Aspekten.

Investitionen in die Digitalisierung
In der Welt des Zolls dreht sich alles um Dokumente. Viele dieser Dokumente müssen aus rechtlichen Gründen archiviert werden, was häufig noch in Papierform erfolgt. Durch den Umstieg auf digitale Archivierung lassen sich große Einsparungen erzielen, was sowohl Papierressourcen als auch Druckverfahren betrifft. Und bei dem heutigen Angebot an schnellem Internet und an Streamingdiensten ermöglichen Investitionen in digitale Besprechungsräume den nahtlosen Austausch ohne die Umweltbelastungen, die das Reisen verursacht.

Nachhaltige Geschäftstätigkeit schaffen
Eine nachhaltige Geschäftstätigkeit lässt sich durch viele kleine und große Veränderungen im Tagesgeschäft erreichen. Diese können vom umweltbewussten Drucken (nur, wenn nötig und dann beidseitig) über Mülltrennung hin zum konsequenten Einsatz umweltfreundlicher Lieferanten (Ökostrom, Recycling-Tonerkartuschen) und energiesparender Technologie (LED-Lampen, Thin-Client-Computer) reichen. Im Bereich umweltfreundlicher IT sind wir bemüht, bei der Wahl unseres Equipments und bei der Gestaltung unserer Rechenzentren auf maximale Energieeffizienz über die gesamte Nutzungsdauer sowie auf einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu achten (etwa beim Einsatz von Gefahrstoffen oder der biologischen Abbaubarkeit ungenutzter oder ausgedienter Produkte).