Der Nachhaltigkeitsbericht der KGH für 2018 ist erschienen. Darin erfahren Sie, welche künftigen Ziele und laufenden Initiativen KGH verfolgt und was 2018 umgesetzt wurde, um zu einem nachhaltigen Außenhandel beizutragen.

Aufgrund der Funktion der KGH als Dienstleister im internationalen Handel, ist das Streben nach unternehmerischer Nachhaltigkeit sowohl eine spannende Chance als auch eine Verantwortung. Wirtschaftswachstum auf der Grundlage eines verstärkten internationalen Handels ist eine Voraussetzung für viele der 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig ist es notwendig, die soziale und ökologische Entwicklung zu berücksichtigen.

„Um langfristig erfolgreich zu sein und unserem Nachhaltigkeitsprogramm die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen, muss dieses auf unserem Kerngeschäft aufbauen. Dadurch können wir unsere Bemühungen und Ressourcen in eine bestimmte Richtung lenken und das Ergebnis wird somit Teil der gesamten Wertschöpfung “, sagt Lars Börjesson, CEO von KGH.

 

Die KGH verfolgt bei der Nachhaltigkeitsarbeit sechs Schwerpunkte, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Sie sind in externe und interne Anstrengungen unterteilt. Einige der Bemühungen werden im Folgenden hervorgehoben.

Externe Nachhaltigkeitsbestrebungen

Die Schaffung effizienter, nachhaltiger und skalierbarer Zollprozesse, um den internationalen Handel zu gewährleisten, unterstützt das Geschäftswachstum. KGH hat sich zum Ziel gesetzt, die Zollprozesse jährlich um 5% zu automatisieren. Im Jahr 2018 gab es einen Anstieg der Automatisierung um 4%. Eine weitere wichtige Mission ist die Digitalisierung der Zollprozesse unserer Kunden. Die kommende CTDS-Suite wird eine wichtige Rolle dabei spielen, digitale Zollprozesse bereitzustellen, die die Flexibilität und Komplexität der realen Welt bewältigen und gleichzeitig Altpapier vermeiden und Vorlaufzeiten verkürzen.

Ein wichtiges Ziel der KGH ist es, die Regierungen bei der Umsetzung handelsfördernder Systeme und Programme zu unterstützen sowie gleichzeitig der Privatwirtschaft zu helfen, diese Systeme für optimale Außenhandelsprozesse nutzen zu können. KGH ist weltweit führend bei der Implementierung von AEO-Programmen und AEO Mutual Recognition Agreement (MRA)-Modellen auf Regierungsebene, mit erfolgreichen Projektimplementierungen in Australien, Brasilien, der CEFTA, der EU, Island, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und vielen anderen Ländern. Die KGH unterstützt die Unternehmen in der Privatwirtschaft auch bei der Erlangung, Aufrechterhaltung und Nutzung des AEO-Status. Diese Standardisierung ist eines der wichtigsten Instrumente, um Handelshemmnisse abzubauen und den internationalen Handel zu erleichtern.

Darüber hinaus unterstützen unsere Expertenteams im Bereich „Border Management“ Regierungen auf der ganzen Welt bei der Optimierung ihrer Prozesse und Technologien für effizientere Grenzübergänge. Bessere Kontrolle, kürzere Vorlaufzeiten und geringere CO2-Emissionen sind nur einige der erzielten Vorteile.

Interne Nachhaltigkeitsbestrebungen

Mit der Gründung einer Sustainability Foundation (Stiftung zur Föderung der Nachhaltigkeit) will die KGH firmeninterne Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützen und fördern sowie innerhalb der KGH-Gruppe zentralisieren und festschreiben. Die Stiftung besteht aus vielen freiwilligen Mitgliedern aus verschiedenen Ländern, die Initiativen wie Spenden und freien Zugang zu Zollberatung und Zollerklärungen für unsere Wohltätigkeitspartner verwalten und koordinieren. Das Managementteam verpflichtet sich außerdem, regelmäßig Informationen über Nachhaltigkeitsarbeit auszutauschen, um die Transparenz zu erhöhen und die Einbeziehung der Mitarbeiter fortzusetzen.

 

Download KGH Sustainability Report

(Nur in englischer Sprache erhältlich.)

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